Angeln auf der Ostsee

Wenn man das richtige Angelzubehör hat, dann muss man sich beim Angeln nicht nur auf Seen oder Flüsse beschränken. Unter den mehr als fünfzehn Möglichkeiten, dem Angelsport nachzugehen, gibt es nämlich auch abenteuerlichere Varianten wie das Meeresfischen. Gerade im Norden Europas, wo die Fische besonders groß und aromatisch sind, ist diese Variante beliebt. Denn die Ostsee stellt einen großen Lebensraum für eine ganze Zahl an Fischen dar, die man mit dem richtigen Angelzubehör fischen kann. Zu den bekanntesten Arten gehören zum Beispiel der Kabeljau, die Makrele und der Seelachs. Sie werden vor allem auf hoher See geangelt, wo das Wasser tiefer und die Beute für die Fische größer ist. Andere Fischsorten wie den Hering, die Meerforelle und die Sprotte fängt man vor allem in flacheren Gewässern in der Nähe der Küsten. Welchen Fisch genau man am besten fängt, hängt aber nicht nur vom Ort, sondern auch von der Saison ab. Für die Makrele ist die beste Fangzeit zum Beispiel der Sommer.

Zwar kann man auch von der Hafenmauer aus angeln, doch neigen die meisten Angler dazu, mit einem Kutter in das entsprechende Fanggebiet zu fahren. In vielen Küstenstädten gibt es ganze Flotten, mit denen man hinaus fahren kann. Die größte dieser Flotten liegt an der Ostseeküste in Heiligenhafen. Hier wird vor allem der Dorsch gefangen. Welchen Fisch man genau fängt hängt wie beim Angeln in Binnengewässern natürlich in erster Linie vom Köder ab. Bei Dorschen beispielsweise werden bevorzugt künstliche Köder wie Pilker oder Jigs verwendet. Aber auch natürliche Köder wie Wattwürmer werden eingesetzt. Sie sind für den Dorsch besonders appetitlich. Wie bei den anderen Angelmethoden wird dem Köder durch geschickte Bewegungen der Angelrute Leben eingehaucht. Bei Makrelen verwendet man außerdem ein sogenanntes „Paternostersystem“, bei dem mehrere Haken untereinander angebracht werden.

Wer auf der Ostsee angeln möchte, der sollte die richtige Ausrüstung dazu besitzen. Die Anforderungen an die richtige Angel unterscheiden sich nämlich in einigen Punkten gegenüber den herkömmlichen Angeln für Binnengewässer. Da die Fische auf dem Meer größer und kräftiger sein können, sollte man dem mit einer entsprechend starken und biegsamen Rute Rechnung tragen. Auch eine höhere Stärke der Angelschnur empfiehlt sich hier. Besonderes Augenmerk liegt aber auf den Ködern. Kleine Fliegen gehören nicht unbedingt zur Beute gewöhnlicher Meeresfische. Vor allem größere Tiere ernähren sich in erster Linie von Krabben, kleinen Fischen und Tintenfischen. Dementsprechend sollten diese in der Angelausrüstung nicht fehlen, wenn man auf dem Meer fischen gehen möchte. Welcher Köder genau in Frage kommt, ist natürlich wieder von der Fischsorte abhängig. Da man einige Stunden auf See verbringt, empfiehlt es sich außerdem, entsprechende Kühlboxen mitzunehmen, in denen die gefangenen Fische frisch bleiben. Viele Kutter haben aber auch Kühlgeräte an Bord, in denen der Fang gelagert werden kann.

Es gibt noch eine ganze Reihe weiteres Zubehör, das beim Angeln auf der Ostsee nützlich sein kann und mitgenommen werden sollte. Auf Angel-Domaene.de findet man beispielsweise eine große Auswahl an Angelzubehör wie Köder für die verschiedensten Fische, Meeresangeln und Kampfgurte, die beim Fangen großer Fische helfen können.

Ostsee Karte